Für grössere Weingüter
Weinmarketing für grössere Weingüter & Weinbaubetriebe
Grössere, etablierte Weingüter stehen vor anderen Herausforderungen: mehrere Vertriebswege koordinieren, ein Team einheitlich schulen und einen konsistenten Markenauftritt über alle Kanäle sicherstellen.
Wo es bei wachsenden Betrieben klemmt
Ab einer gewissen Grösse verändert sich das Problem. Es geht nicht mehr darum, überhaupt gesehen zu werden. Es geht darum, dass alle dasselbe sagen.
Im Direktvertrieb erzählt der Betrieb eine Geschichte, im Handel steht eine andere auf dem Regalschild, und in der Vinothek erzählt jede Mitarbeiterin ihre eigene Fassung. Keine davon ist falsch. Zusammen ergeben sie nur kein Bild, an das sich jemand erinnert.
Dazu kommt das Sortiment. Was über Jahre gewachsen ist, überfordert Kunden irgendwann. Fünfzehn Positionen auf der Preisliste sind für den Betrieb logisch und für den Gast eine Entscheidung zu viel.
Typische Herausforderungen
- Direktvertrieb und Handel gleichzeitig bedienen, ohne dass die Botschaft auseinanderdriftet
- mehrere Mitarbeiter im Verkauf einheitlich schulen und auf einen Stand bringen
- ein wachsendes Sortiment verständlich kommunizieren, statt Kunden zu überfordern
- die Marke über alle Kanäle hinweg konsistent halten, von der Website bis zur Vinothek
So gehen wir vor
- eine gemeinsame Strategie und klare Positionierung als Basis
- Team-Schulungen für Vinothek und Service
- ein konsistenter Auftritt über Website, Verkaufsunterlagen und Handel hinweg
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Das Ergebnis
Für grössere Betriebe geht es um Verbindlichkeit, nicht um Ideen:
- eine Positionierung, die für Direktvertrieb, Handel und Gastronomie gleichermassen trägt
- eine Sortimentslogik: welche Weine für welchen Kanal, welche Linien voneinander getrennt bleiben
- verbindliche Sprachregelungen für das Verkaufsteam, damit dieselben Fragen dieselben Antworten bekommen
- Verkaufsunterlagen für Handel und Gastronomie, die zur eigenen Kommunikation passen
- ein Schulungskonzept, das auch neue Mitarbeiter im Frühjahr erreicht
Der letzte Punkt entscheidet über die Haltbarkeit. Ohne einen festen Ablauf für neue Mitarbeiter zerfällt jede Sprachregelung innerhalb von zwei Saisonen.
Grenzen dieser Zusammenarbeit
Zwei Voraussetzungen, ohne die es nicht funktioniert:
- Die Betriebsleitung muss die Entscheidung mittragen. Eine Positionierung, die im Verkauf erarbeitet und oben nicht bestätigt wird, hält keine Saison.
- Wenn im Betrieb ein ungelöster Konflikt über die Richtung besteht, etwa zwischen Generationen oder Gesellschaftern, ist das zuerst zu klären. Marketing kann diese Frage nicht ersetzen, es macht sie nur öffentlich.
Häufige Fragen
Arbeiten Sie auch mit unserem bestehenden Team zusammen?
Ja, das ist der Normalfall. Wo eine Marketingverantwortliche oder eine Agentur im Haus ist, arbeite ich zu, statt zu ersetzen. Die Positionierung liefert den Rahmen, die laufende Umsetzung bleibt bei Ihnen.
Können Sie mehrere Standorte oder Marken betreuen?
Ja. Bei mehreren Linien ist die entscheidende Frage ohnehin nicht die einzelne Marke, sondern die Abgrenzung zwischen ihnen: was gehört zusammen, was muss getrennt bleiben.
Wie stellen wir sicher, dass das Team es umsetzt?
Über Schulung und über schriftliche Sprachregelungen. Was nur besprochen wurde, ist nach der Ernte weg. Was auf einer Seite steht und im Verkaufsraum liegt, überlebt auch den Personalwechsel.
Bekommen wir eine Marktanalyse?
Keine gekaufte Studie. Was Sie bekommen, ist eine Einordnung aus der Praxis: wie Ihr Auftritt im Vergleich zu vergleichbaren Betrieben wirkt und wo die Lücke liegt, die Sie besetzen können.
Ein Bild über alle Kanäle.
Bringen Sie mit, was heute nach aussen geht. Daran sieht man die Lücken am schnellsten.
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