Häufige Fragen
Was Winzer und Gastgeber mich am häufigsten fragen
41 Antworten zu Leistungen, Preisen, Social Media, Verkauf, Schulungen und Gastronomie. Kurz, ehrlich und so, wie ich es Ihnen auch am Telefon sagen würde.
Über Weingutmarketing und Ljubo Vuljaj
Wer steht hinter Weingutmarketing?
Ich, Ljubo Vuljaj, Diplomsommelier und Weinmarketing-Berater aus Straß in Steiermark. Seit 2000 arbeite ich in der Wein- und Gastronomiebranche. Ich habe die Gesamtsteirische Vinothek in St. Anna am Aigen geleitet, unterrichte Servierkunde an der Landesberufsschule Bad Gleichenberg und bin Prüfer bei Sommelierprüfungen.
Was macht Weingutmarketing?
Ich helfe Weingütern, ihren Wein klar zu positionieren, sichtbar zu machen und zu verkaufen, online wie offline. Dazu gehören vier Bereiche: Online-Marketing, Offline-Marketing und Verkauf, Markenauftritt und Positionierung sowie Mitarbeiterschulungen. Dazu kommen Seminare, die laufende Social-Media-Betreuung und Weinberatung für Gastronomie und Hotellerie.
Für welche Betriebe ist das Angebot gedacht?
Für kleine Weingüter und Nebenerwerbswinzer, für grössere Weingüter und Weinbaubetriebe, für Vinotheken und für Restaurants und Hotels. Die Beratung richte ich nach Betriebsgrösse, Markt und Zielgruppe aus.
In welcher Region arbeiten Sie?
Mein Sitz ist Straß in Steiermark, mitten im Weinbaugebiet. Ich arbeite für Betriebe in ganz Österreich, der Schwerpunkt liegt in der Steiermark. Dazu kommt Montenegro, wo ich mit Montenegro Experts Weinbaubetriebe und Gastronomie beim Aufbau begleite.
Verkaufen Sie selbst Wein oder bekommen Sie Provisionen?
Nein. Ich verkaufe keinen Wein und bekomme keine Provision von Lieferanten oder Weingütern. Was auf eine Weinkarte oder in ein Sortiment kommt, entscheiden Sie.
Wie entstehen die Inhalte auf dieser Website?
Hinter jedem Text steckt meine eigene Arbeit: meine Zeit als Sommelier, die Gespräche mit Winzern und Gastgebern und die Recherche zum jeweiligen Thema. Beim Formulieren und Gestalten hat mir künstliche Intelligenz zugearbeitet. Jede Zeile habe ich selbst gelesen, geprüft und freigegeben.
Zusammenarbeit, Ablauf und Kosten
Wie beginnt eine Zusammenarbeit?
Mit einem kostenlosen Strategiegespräch von dreissig bis vierzig Minuten, am Telefon oder per Video. Danach folgen der Erstbesuch im Weingut, die Betriebsanalyse und auf Wunsch die laufende Betreuung. Jeder Schritt ist einzeln buchbar.
Was kostet der Erstbesuch im Weingut?
300 Euro für zwei Stunden vor Ort. Wir lernen Betrieb, Familie und Weine kennen, schauen Website und Social Media gemeinsam an und legen die Ziele für die nächsten zwölf Monate fest. Buchen Sie danach die Betriebsanalyse, werden die 300 Euro angerechnet.
Was steckt in der Betriebsanalyse?
Ein rund zwanzigseitiges PDF, fertig in etwa zehn Werktagen, dazu ein Gespräch von sechzig bis neunzig Minuten. Es umfasst Website, Social Media, Plattformen wie Falstaff, Vivino, oesterreichwein.at und Google, Markt und Mitbewerb, eine SWOT-Analyse und einen Fahrplan für zwölf Monate. Inklusive sind das Einrichten des Google Unternehmensprofils, der Eintrag Ihrer Weine auf oesterreichwein.at, Profile bei Falstaff und Vivino und eine Pressemitteilung. Der Preis liegt bei 990 Euro, nach einem Erstbesuch bei 690 Euro.
Sind die Preise Endpreise?
Ja. Alle Preise sind Endpreise, gemäss Kleinunternehmerregelung ohne Umsatzsteuer. Die monatlichen Pakete sind monatlich kündbar.
Muss ich für die Beratung in die Steiermark kommen?
Nein. Das Erstgespräch läuft per Telefon oder Video. Für die eigentliche Arbeit komme ich meistens in den Betrieb, weil sich Ab-Hof-Verkauf, Verkostungsraum und Team erst vor Ort richtig beurteilen lassen. Was danach kommt, funktioniert gut aus der Ferne.
Wie schnell bekomme ich eine Antwort?
Ihre Anfrage geht direkt bei mir ein. Ich antworte in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, in der Hauptsaison kann es einen Tag länger dauern. Weil ich untertags unterrichte, rufe ich bei Anrufen oft zurück.
Nennen Sie Referenzen?
Ja, auf Anfrage und nur mit dem Einverständnis der Weingüter. Fragen Sie im Erstgespräch danach, ich stelle den Kontakt gerne her.
Online-Marketing und Social Media
Übernehmen Sie die laufende Social-Media-Betreuung?
Ja. Es gibt drei Pakete, monatlich kündbar. Paket S für 990 Euro im Monat mit je vier Beiträgen auf Instagram und Facebook und einem Reel. Paket M für 1.490 Euro mit je acht Beiträgen und zwei Reels. Paket L für 1.990 Euro mit je zwölf Beiträgen, vier Reels, TikTok, LinkedIn und einer Pressemitteilung pro Quartal. Texte, Hashtags, Planung, Beobachtung der Kanäle und ein Monatsbericht sind jeweils enthalten.
Was muss das Weingut für die Betreuung liefern?
Pro Monat mindestens acht Fotos im Quer- und Hochformat und zwei kurze Videoclips im Hochformat, jeweils über das Upload-Portal bis zum 15. des Vormonats. Fehlt das Material, greife ich auf Archivmaterial zurück oder der Beitrag verschiebt sich. Wer keine Zeit zum Fotografieren hat, bucht einen Produktionstag für 990 Euro, der Material für etwa drei Monate liefert.
Erstellen Sie auch die Website?
Struktur, Inhalte und Texte erarbeite ich selbst. Die technische Umsetzung übernimmt ein Webentwickler oder eine Agentur, eine neue Website oder eine Überarbeitung organisiere ich auf Anfrage.
Brauche ich einen Onlineshop?
Nicht zwingend. Für viele kleinere Betriebe ist ein sauberes Bestellformular mit Versandinformation die bessere Lösung, weil ein Shop laufend gepflegt werden muss. Die Frage entscheidet sich an Ihrer Menge und an Ihrer Zeit.
Wie viele Beiträge sollte ich pro Woche veröffentlichen?
Weniger, als die meisten Ratgeber behaupten, und dafür verlässlich. Ein guter Beitrag pro Woche, den Sie das ganze Jahr durchhalten, wirkt mehr als fünf Beiträge im Winter und keiner in der Ernte.
Lohnt sich Google-Werbung für ein Weingut?
In den meisten Fällen erst später. Bezahlte Anzeigen führen Menschen auf eine Seite. Wenn die Seite nicht überzeugt, bezahlen Sie für Besucher, die wieder gehen. Erst die Seite, dann die Anzeigen.
Wie wird mein Weingut in ChatGPT und anderen KI-Antworten sichtbar?
Mit Texten, die eine Frage direkt beantworten, mit stimmigen Angaben auf allen Plattformen und mit einer kleinen Datei namens llms.txt, die KI-Systemen erklärt, worum es auf Ihrer Website geht. Prüfen können Sie es selbst: Stellen Sie ChatGPT eine typische Kundenfrage und schauen Sie, ob Ihr Betrieb genannt wird. Mehr dazu im Artikel Empfiehlt ChatGPT Ihr Weingut?
Verkauf am Weingut
Warum kaufen Gäste nach einer Verkostung oft nichts?
Am Wein liegt es selten. Es fehlt der Moment, in dem aus Probieren Kaufen wird: Jemand nennt einen Preis, sagt, was gut zusammenpasst, und fragt, wofür der Wein gedacht ist. Genau diesen Ablauf erarbeite ich mit Ihnen.
Kommen Sie für die Verkostung ins Weingut?
Ja, bei diesem Thema ist das sogar die Voraussetzung. Ablauf, Raum und Gästekontakt lassen sich aus der Ferne nicht beurteilen.
Gestalten Sie auch die Verkaufsunterlagen?
Inhaltlich ja: Sie bekommen Texte und Struktur, das Layout übernimmt eine Grafikerin. Wenn Sie noch keine haben, sagen Sie es im Erstgespräch.
Lohnt sich das auch für einen kleinen Nebenerwerbsbetrieb?
Gerade dort. Wer im Jahr wenige hundert Kisten ab Hof verkauft, spürt jede zusätzliche Kiste sofort. Der Aufwand bleibt überschaubar, weil die Massnahmen klein sind.
Marke und Positionierung
Wie lange dauert eine Positionierung?
Die Klärung selbst braucht meist zwei bis drei Termine. Bis die Positionierung auf Etiketten, Website und im Verkaufsgespräch angekommen ist, vergeht üblicherweise eine Saison.
Brauche ich dafür ein neues Logo?
Meistens nicht. In vielen Fällen ist das bestehende Erscheinungsbild brauchbar, es fehlt der Inhalt dahinter. Ob eine Überarbeitung sinnvoll ist, sehen wir am Ende.
Was ist der Unterschied zwischen Positionierung und Storytelling?
Positionierung ist die Entscheidung, wofür Sie stehen. Storytelling ist die Art, wie Sie diese Entscheidung erzählen. Ohne die Entscheidung wird die Geschichte beliebig, und das merkt der Kunde sofort.
Mitarbeiterschulungen und Seminare
Welche Seminare bieten Sie an?
Sechs Seminare, einzeln oder als Tag kombiniert: Weinsensorik mit allen fünf Sinnen, umsatzsteigernde Massnahmen im Weinverkauf, verkaufsaktive Worte und Vertrauen, Wein und Speisen kombinieren, die Geschichte Ihres Weinguts in eigenen Worten und der Verkostungsabend Wein und Tapas.
Wo finden die Schulungen statt?
Am liebsten bei Ihnen im Betrieb. Geübt wird am eigenen Sortiment, im eigenen Verkaufsraum, mit den Fragen der eigenen Gäste. Seminare sind auch im Verband oder offen für mehrere Betriebe möglich.
Wie viele Personen können teilnehmen?
Sinnvoll sind bis etwa acht Personen. Darüber kommt nicht mehr jeder zum Sprechen, und genau das Sprechen ist der Kern. Grössere Teams teile ich in zwei Gruppen.
Braucht mein Team Vorkenntnisse?
Nein. Der Tag funktioniert mit Aushilfen im ersten Sommer genauso wie mit langjährigen Mitarbeitern.
Ist eine Schulung eine Sommelierausbildung?
Nein. Es geht um sicheres Empfehlen und Verkaufen im eigenen Betrieb. Wer eine Prüfung ablegen will, ist bei einer Fachschule richtig.
Was kostet ein Seminar?
Dauer, Gruppengrösse und Preis richten sich nach Ihrem Betrieb und werden im kostenlosen Gespräch geklärt.
Wo haben Sie bisher unterrichtet?
An der Landesberufsschule Bad Gleichenberg und als Seminarvortragender unter anderem beim BFI Steiermark, an der FH JOANNEUM, bei der Qualifizierungsagentur QUA und für das LFI Steiermark.
Gastronomie und Hotellerie
Was bieten Sie Restaurants und Hotels an?
Eine Weinkarte, die zum Haus passt, und ein Serviceteam, das Wein sicher empfiehlt. Konkret: Bestandsaufnahme von Karte und Sortiment, Überarbeitung der Weinkarte, eine Empfehlungslogik zu den Gerichten, Schulung des Serviceteams und den Umgang mit Reklamationen.
Erstellen Sie die Weinkarte komplett neu?
Meistens nicht. In den meisten Häusern ist die Grundlage brauchbar, es fehlt die Struktur und es sind zu viele Positionen. Vollständig neu bauen wir nur, wenn sich das Konzept des Hauses geändert hat.
Üben Sie auch den Umgang mit Reklamationen?
Ja, vom korkigen Wein bis zum Gast, dem es einfach nicht schmeckt, und mit dem Satz, der alle unsicher macht: Warum kostet der so viel?
Wie lange dauert eine Schulung für das Serviceteam?
In der Regel ein Tag im Haus, sinnvollerweise vor dem Saisonstart. Bei grösseren Teams in zwei Gruppen, damit jeder zum Sprechen kommt.
Gilt das auch für Hotels ohne eigenes Restaurant?
Ja. Auch an der Bar, beim Frühstück und im Zimmerangebot wird Wein verkauft. Der Aufwand ist kleiner, die Wirkung im Verhältnis oft grösser.
Podcast und Wissen
Was ist „Der letzte Schluck zum Feierabend“?
Mein wöchentlicher Podcast mit Michael Gehring, Hotel Mentor. Jeden Dienstag sprechen wir über Hotellerie, Gastronomie und Wein. Zu jeder Folge gibt es auf dieser Website einen Artikel, was sie für ein Weingut bedeutet. Zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, YouTube und weiteren Plattformen.
Gibt es kostenloses Material zum Einstieg?
Ja. Den Leitfaden für Weingüter mit drei Schritten zu mehr Sichtbarkeit auf Social Media bekommen Sie kostenlos per E-Mail. Dazu kommen über dreissig Ratgeber im Blog.
Aus dem Blog
Weitere Fachfragen, ausführlich beantwortet
Jede dieser Fragen beantworte ich in einem eigenen Ratgeber.
Online-Marketing
- Ist ein Google Unternehmensprofil kostenlos?
- Wie lange dauert es, bis SEO für ein Weingut wirkt?
- Wie oft sollte ein Weingut auf Instagram posten?
- Wie sammelt man als Weingut Newsletter-Adressen?
- Was muss ein Weinshop mindestens bieten?
- Ist ein QR-Code am Weinetikett Pflicht?
- Wofür können kleine Weingüter KI sinnvoll einsetzen?
- Was kostet der Aufbau eines Weinclubs?
Verkauf und Erlebnis
- Was bringt beim Ab-Hof-Verkauf am schnellsten Ergebnisse?
- Wie viele Weine sollte eine Verkostung umfassen?
- Welches Eventformat eignet sich für den Einstieg?
- Lohnt sich Weintourismus auch für ein kleines Weingut?
- Was bringt Food-Pairing einem Weingut konkret?
- Lohnen sich Weinmessen noch?
- Wie viele Weine sollte man Gastronomie-Partnern anbieten?
- Was unterscheidet Wein ausschenken von Wein verkaufen?
Marke und Erzählung
- Was gehört alles zum Branding eines Weinguts?
- Wie finde ich die Geschichte meines Weinguts?
- Was macht ein gutes Weinetikett aus?
- Wie findet ein kleines Weingut seine wichtigste Zielgruppe?
- Wie kommuniziert man eine Hofübergabe?
- Lohnt sich Nachhaltigkeit als Argument für kleine Weingüter?
- Wie erkläre ich Pet-Nat und Orange Wine?
- Muss ich die Preise senken, um Rotwein zu verkaufen?
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann fragen Sie mich direkt. Das erste Gespräch ist kostenlos und dauert etwa eine halbe Stunde.