Steiermark · Wein News

Leistung

Mitarbeiterschulungen für den Weinverkauf

Gut geschultes Personal ist der Schlüssel zu erfolgreichem Weinverkauf. Ich vermittle Weinwissen verständlich, praxisnah und direkt anwendbar, speziell für Vinothek- und Ab-Hof-Teams.

Warum Schulungen oft nichts bewirken

Die meisten Weinschulungen bestehen aus Wissen: Rebsorten, Anbaugebiete, Ausbau, Jahrgänge. Das Team hört zu, notiert mit, und zwei Wochen später steht dieselbe Mitarbeiterin wieder am Tresen und sagt: Der ist trocken.

Der Grund ist nicht Vergesslichkeit. Wissen allein ändert nichts am Verhalten. Was im Verkaufsgespräch fehlt, ist nicht die Information über die Rebsorte, sondern die Sicherheit, eine Empfehlung auszusprechen und dabei einen Preis zu nennen.

Deshalb liegt der Schwerpunkt hier auf dem Sprechen und nicht auf dem Zuhören. Es wird am Sortiment des Betriebs geübt, nicht an Beispielweinen aus einem Lehrbuch.

Womit ich Sie unterstütze

  • Grundlagen Weinwissen für Ihr Servicepersonal vermitteln
  • sicheres Empfehlen und Verkaufen trainieren
  • Kommunikation mit Gästen verbessern
  • Umgang mit Reklamationen üben
  • Schulungen individuell auf Ihren Betrieb abstimmen

Für wen geeignet

Für Weingüter, Vinotheken sowie Restaurants und Hotels, die ihr Team im Weinverkauf und in der Weinempfehlung sicherer und erfolgreicher machen möchten.

So gehe ich vor

Von der Bestandsaufnahme zum sicheren Verkaufsgespräch

1. Status quo im Verkaufsgespräch

Wir sehen uns an, wie Ihr Team heute berät und verkauft, wo Unsicherheiten bestehen und welches Weinwissen fehlt.

2. Praxisnahes Training

Ihr Team lernt Weinwissen, Empfehlungstechnik und Gästekommunikation direkt am praktischen Beispiel, abgestimmt auf Ihr Sortiment.

3. Sicher im Alltag anwenden

Ihr Personal setzt das Gelernte im Tagesgeschäft um und begegnet Gästen und Reklamationen mit mehr Sicherheit.

Ein gutes Verkaufsgespräch entscheidet oft mehr über den Umsatz als jede Werbemassnahme. Deshalb beginnt gutes Weinmarketing auch am Verkostungstisch, nicht nur auf der Website.

Wie ein Schulungstag abläuft

Gearbeitet wird dort, wo verkauft wird: am Tresen und am Tisch. Ein Tag sieht ungefähr so aus:

  • Vormittag: das eigene Sortiment durchgehen, jeder Wein in drei Sätzen, die ein Gast versteht
  • danach: die Fragen sammeln, die Gäste tatsächlich stellen, und passende Antworten erarbeiten
  • Nachmittag: Verkaufsgespräche üben, im Wechsel, mit echten Gästesituationen aus dem Betrieb
  • Umgang mit Reklamationen und mit dem Satz, der alle unsicher macht: Warum kostet der so viel?
  • zum Abschluss: eine Seite pro Wein, die im Verkaufsraum liegen bleibt und im Alltag benutzt wird

Der letzte Punkt ist kein Handout, sondern ein Arbeitsmittel. Was nicht aufgeschrieben ist, wird nach der Ernte nicht mehr erinnert.

Wofür Sie jemand anderen brauchen

Zwei Dinge, die ich vorher klarstelle:

  • Es ist keine Sommelierausbildung. Wer eine Prüfung ablegen will, ist bei einer Fachschule richtig, nicht bei einem Tag im Betrieb.
  • Wenn das Team unter Personalmangel arbeitet und nebenbei den Verkaufsraum betreuen muss, wird der Tag nichts. Die Schulung braucht Ruhe, sonst ist es nur eine unterbrochene Besprechung.

Häufige Fragen

Wie viele Personen können teilnehmen?

Sinnvoll sind bis etwa acht Personen. Darüber kommt nicht mehr jeder zum Sprechen, und genau das Sprechen ist der Kern.

Findet die Schulung im Betrieb statt?

Ja. Geübt wird am eigenen Sortiment, im eigenen Verkaufsraum, mit den Fragen der eigenen Gäste. Eine Schulung in fremden Räumen mit fremden Weinen überträgt sich schlecht in den Alltag.

Braucht mein Team Vorkenntnisse?

Nein. Der Tag funktioniert mit Aushilfen im ersten Sommer genauso wie mit langjährigen Mitarbeitern. Die Unsicherheit beim Empfehlen ist erfahrungsgemäss in beiden Gruppen ähnlich gross.

Ist auch eine Auffrischung sinnvoll?

In vielen Betrieben ja, meist vor der Saison. Der Grund ist der Personalwechsel: Wenn im Frühjahr neue Aushilfen dazukommen, geht das Erarbeitete sonst still verloren.

Wie sicher verkauft Ihr Team?

Wir schauen zuerst, wo Ihr Team unsicher wird. Danach reden wir über eine Schulung.