Für kleine Weingüter
Weinmarketing für kleine Weingüter & Nebenerwerbswinzer
Kleine Weingüter und Nebenerwerbswinzer haben oft wenig Zeit und ein begrenztes Budget für Marketing. Genau hier setzt die Beratung an, praxisnah und mit Fokus auf das Wesentliche.
Warum steht im Mai still, was im Winter begonnen wurde?
Weil Geld selten der Engpass ist. Der Engpass ist Zeit, und zwar Zeit im falschen Moment.
Kleine Betriebe entschuldigen sich oft für ihr Marketingbudget. Dabei liegt es fast nie daran. Wenn im Weingarten und im Keller am meisten zu tun ist, wäre auch draussen am meisten los.
Daraus entsteht ein Muster, das fast jeder kennt. Im Winter wird viel gemacht, eine neue Seite, ein Newsletter, ein Instagram-Auftritt. Ab April passiert nichts mehr. Im Herbst ist alles veraltet und man beginnt wieder von vorn.
Der Ausweg heisst weniger Baustellen. Drei Dinge, die das ganze Jahr durchlaufen, wirken mehr als zehn Dinge, die im Mai stehen bleiben.
Typische Herausforderungen
- wenig Zeit für Marketing neben der Arbeit im Weinberg und im Keller
- kein Marketing-Hintergrund und wenig Erfahrung mit Website und Social Media
- ein kleines Budget, das gezielt statt breit eingesetzt werden muss
- Sichtbarkeit, die trotzdem wichtig ist, um neue Kunden zu erreichen
- der Ab-Hof-Verkauf als Haupteinnahmequelle, der professionell begleitet werden will
So gehen wir vor
- zuerst eine klare Positionierung statt vieler einzelner Massnahmen
- eine verständliche Website oder Online-Präsenz als Basis
- mehr Sichtbarkeit direkt im Ab-Hof-Verkauf
- erst danach weitere Kanäle, wenn Zeit und Budget es zulassen
Gerade kleinere Weingüter profitieren von klarer Positionierung und verständlicher Kommunikation. Es braucht keine grossen Budgets, sondern die richtigen Schwerpunkte.
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Womit wir anfangen
Für einen kleinen Betrieb sieht die Reihenfolge fast immer so aus:
- zuerst die Positionierung: ein Satz, warum jemand bei Ihnen kauft und nicht beim Nachbarn
- dann der Ab-Hof-Verkauf, weil dort das meiste Geld verdient wird und die kürzeste Strecke zwischen Aufwand und Wirkung liegt
- dann eine schlanke Website, die auf dem Telefon funktioniert und die Öffnungszeiten stimmen hat
- dann ein Weg, mit bestehenden Kunden in Kontakt zu bleiben, meist eine kurze Nachricht zweimal im Jahr
- alles Weitere erst, wenn diese vier laufen
Das klingt unspektakulär, und das ist es auch. Der häufigste Fehler kleiner Betriebe ist, zu viel gleichzeitig zu beginnen.
Was ich Ihnen nicht empfehle
Manches kostet mehr, als es einbringt:
- ein Onlineshop, solange Sie unter tausend Flaschen im Jahr versenden. Der Pflegeaufwand frisst den Ertrag, ein gutes Bestellformular reicht.
- bezahlte Anzeigen, bevor die Seite überzeugt. Sie zahlen dann für Besucher, die wieder gehen.
- drei Kanäle gleichzeitig. Einer, der verlässlich läuft, ist mehr wert als drei, die im Sommer schweigen.
Häufige Fragen
Lohnt sich Beratung bei meiner Betriebsgrösse überhaupt?
Das entscheiden Sie im Erstgespräch, und es ist kostenlos. Wenn ich den Eindruck habe, dass Sie die nächsten Schritte selbst hinbekommen, sage ich das. Ein ehrliches Nein ist mir lieber als ein Auftrag, der nichts bringt.
Ich habe keinen Marketinghintergrund. Ist das ein Problem?
Nein, im Gegenteil. Sie müssen nichts können, was Sie danach nicht selbst weiterführen können. Alles, was wir erarbeiten, muss ohne Fachwissen bedienbar sein, sonst bleibt es liegen.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Für die Erarbeitung wenige Termine. Danach geht es um Gewohnheiten, nicht um Stunden. Wenn eine Massnahme mehr als eine halbe Stunde pro Woche braucht, ist sie für einen Nebenerwerbsbetrieb meistens falsch geschnitten.
Muss ich auf Social Media aktiv sein?
Nein. Es gibt gut laufende Betriebe ohne einen einzigen Beitrag. Wichtiger ist, dass Ihre Kunden Sie finden und wiederfinden. Ob das über Instagram läuft oder über eine Nachricht zweimal im Jahr, ist zweitrangig.
Drei Dinge, die das ganze Jahr laufen.
Ein kostenloses Erstgespräch, in dem auch ein ehrliches Nein möglich ist.
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