Steiermark · Wein News

Leistung

Markenauftritt, Positionierung & Storytelling

Menschen kaufen nicht nur Wein, sie kaufen Geschichten, Haltung und Herkunft. Gemeinsam erarbeiten wir eine klare Positionierung und eine stimmige Gesamtstrategie für Ihren Auftritt und Ihre Kommunikation.

Woran man merkt, dass die Positionierung fehlt

Sie erkennen es nicht an einer Zahl, sondern an Sätzen. Wenn Sie gefragt werden, wofür Ihr Weingut steht, und die Antwort dauert zwei Minuten. Wenn drei Personen aus dem Betrieb drei verschiedene Antworten geben. Wenn auf der Website steht, was auf hundert anderen Websites auch steht: Familienbetrieb, Handarbeit, Leidenschaft, Terroir.

Das sind keine falschen Aussagen. Sie sind nur austauschbar, und austauschbar heisst im Regal: der Preis entscheidet.

Positionierung ist deshalb keine Frage der Gestaltung. Sie ist die Entscheidung, worauf Sie verzichten. Ein Weingut, das alle ansprechen will, spricht niemanden an. Der unangenehme Teil dieser Arbeit ist nicht, die eigene Stärke zu finden, sondern zwei andere bewusst wegzulassen.

Womit ich Sie unterstütze

  • klare Botschaften für Ihr Weingut entwickeln
  • Ihre Zielgruppen konkret definieren
  • eine stimmige Gesamtstrategie für Auftritt und Kommunikation erarbeiten
  • Ihre Philosophie klar formulieren
  • Herkunft und Stil nachvollziehbar erklären
  • Wein emotional, aber glaubwürdig kommunizieren

Für wen geeignet

Für Weingüter, die ihren Charakter klar herausarbeiten und wiedererkennbar kommunizieren möchten.

So gehe ich vor

Vom Charakter zur konsistenten Marke

1. Charakter herausarbeiten

Wir klären, wofür Ihr Weingut steht: Herkunft, Stil, Philosophie und das, was Sie von anderen unterscheidet.

2. Botschaften entwickeln

Wir definieren Ihre Zielgruppen und formulieren klare, glaubwürdige Botschaften, die zu Ihrem Wein passen.

3. Konsistent kommunizieren

Sie erhalten eine stimmige Gesamtstrategie, mit der Auftritt und Kommunikation über alle Kanäle hinweg zusammenpassen.

Eine Positionierung ist erst dann fertig, wenn Sie sie in einem Satz erklären können und jeder, der Ihren Wein kostet, diesen Satz wiedererkennt.

Was Sie danach in der Hand haben

Am Ende steht kein Foliensatz, sondern etwas, das im Alltag benutzt wird:

  • Ihre Positionierung in einem Satz, den Sie am Telefon sagen können, ohne abzulesen
  • drei bis fünf Kernbotschaften, aus denen sich Websitetexte, Etikettentexte und Verkaufsgespräche ableiten lassen
  • eine Beschreibung Ihrer Zielgruppe, konkret genug, um daraus Entscheidungen abzuleiten
  • die Abgrenzung: was Sie bewusst nicht sind und nicht behaupten
  • eine Liste der Stellen, an denen die Positionierung sichtbar werden muss, in der Reihenfolge ihrer Wirkung

Der Test ist einfach. Wenn Ihr Team den Satz nach zwei Wochen noch frei wiedergeben kann, hat die Arbeit funktioniert. Wenn dafür ein Zettel nötig ist, war der Satz zu kompliziert.

Wann diese Arbeit nichts bringt

Zwei Fälle, in denen ich abrate:

  • Sie erwarten ein neues Logo und neue Etiketten als Ergebnis. Gestaltung kommt danach und meist von einer Grafikerin. Zuerst muss klar sein, was sie zeigen soll.
  • Die Entscheidung soll später im Familienkreis noch einmal aufgerollt werden. Positionierung heisst Verzicht, und Verzicht hält nur, wenn alle, die mitreden, von Anfang an am Tisch sitzen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Positionierung?

Die Klärung selbst braucht meist zwei bis drei Termine. Die längere Strecke ist danach: bis eine Positionierung auf Etiketten, Website und im Verkaufsgespräch angekommen ist, vergeht üblicherweise eine Saison.

Brauche ich dafür ein neues Logo?

Meistens nicht. In vielen Fällen ist das bestehende Erscheinungsbild brauchbar, es fehlt nur der Inhalt dahinter. Ob eine Überarbeitung sinnvoll ist, sehen wir am Ende und nicht am Anfang.

Was ist der Unterschied zwischen Positionierung und Storytelling?

Positionierung ist die Entscheidung, wofür Sie stehen. Storytelling ist die Art, wie Sie diese Entscheidung erzählen. Ohne die Entscheidung wird die Geschichte beliebig, und Beliebigkeit merkt der Kunde sofort.

Können wir das nicht selbst im Betrieb erarbeiten?

Grundsätzlich ja. Woran es meistens scheitert, ist der Abstand. Wer jeden Tag im Keller steht, hält das Besondere für selbstverständlich. Meine Aufgabe ist oft nur, das Selbstverständliche wieder sichtbar zu machen.

Wofür soll Ihr Weingut stehen?

Im Erstgespräch klären wir, ob sich die Frage bei Ihnen überhaupt stellt. Kostenlos, 30 Minuten.